Wir betreuen Jungen, deren Bindungsfähigkeit, z. B. infolge frühkindlicher Deprivation oder häufiger Beziehungsabbrüche, ein Zusammenleben belasten und die zugleich besonders auf feste und verlässliche Bezugspersonen und einen überschaubaren Beziehungsraum angewiesen sind; mit verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten, auch im Zusammenhang mit hirnorganischen Beeinträchtigungen und/oder neurotischen Fehlentwicklungen, die eher in einem kleinen Beziehungsrahmen gefördert und unterstützt werden können; deren entwicklungsbedingte Selbstbehauptungstendenzen einer ursprungsfamilienorientierten Einbindung entgegenstehen, für die aber gleichzeitig die Sicherheit und Orientierung in einem solchen Beziehungsraum notwendig sind.
Auch die Aufnahme von körperlich und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen ist möglich, je nach Schwere und Grad der Behinderung.
In Ausnahmefällen ist im Rahmen der familienanalogen Betreuung auch die Aufnahme von Mädchen möglich, z.B. bei Aufnahme von Geschwisterkindern.